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Wirren dieser Zeit

 

Jeden Tag neu frage ich, bist du da?

Jeden Tag neu sehne ich mich nach deiner Gegenwart.

Jeden Tag neu rufe ich: Hilf mir!

Jeden Tag neu halte ich fest an dir!

Gerade jetzt, in den Wirren dieser Zeit,

wo ist überhaupt etwas, das hält, das bleibt?

Alles scheint zu zerbrechen,

überall stürzt alles ein.

Nichts, nein nichts scheint mehr ein ganzes,

nichts mehr vollkommen zu sein.

Was, ja was soll man schon hoffen,

glauben, vertrauen den Worten, die man hört?

Alles scheint verdreht, ja verkommen zu sein.

 

Wo ist die Hoffnung, wo ist die Liebe,

wo das Licht am Ende des Tunnels,

das man sich immer sehnsuchtsvoll herbei träumt?

Wo der rettende Anker, damit das Schiff nicht völlig sinkt?

 

Ich fand meinen Anker, meine Retttung, meinen Halt

in dir Jesus.

Du bist es,

der mich hält.

Du bist es allein,

der mich trägt, der mich schützt.

Du bist es,

der mich bei meinem Namen nennt.

Aus lauter Liebe hast du mich zu dir gezogen,

voller Güte dich erbarmt über mir.

 

Was wäre ich ohne dich?

Ein Nichts, ein niemand,

verzweifelt und verloren.

Du Jesus, du bist mein Ein und alles.

 

Ich werde stark in dir und in der Macht deiner Stärke.

Du bist es, der mich trägt,

mit dem ich übers Wasser laufen kann

und hohe Mauern überwinde.

Der Glaube an dich ist der Sieg,

der die Welt überwunden hat.

 

Einfacher, bedingungsloser Glaube an dich,

an dich Jesus,

den Sohn Gottes,

der mich geliebt und sich selbst

 

für mich hingegeben hat.