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Unter dem Schirm bin ich sicher!

Ich habe von meinem Opa einmal eine Geschichte über einen Soldaten im Krieg gehört.

Jeden Tag aufs Neue, musste dieser Mann hinaus auf das Schlachtfeld und zusehen wie die Menschen um ihn herum, einer nach dem anderen, zu Boden gingen und starben.

Sicher hatte er Angst. Jede Sekunde konnte er der Nächste sein und sein Leben würde grausam zu Ende gehen. 

Wie würdest du reagieren, was würdest du tun, wenn du wüsstest: Gleich ist es vorbei! 

In Panik ausbrechen? Weinen, Schreien, sich Verstecken, in Hass über die Ungerechtigkeit baden, voller Furcht kaum einen Schritt vor den anderen wagen? 

 

Woher sollte man bei solch einem Elend auch die Hoffnung auf Leben nehmen?

Der Soldat kannte die Antwort. Jeden Tag neu, betete er den Psalm 91. 

Und was geschah?

Er blieb am Leben. Er setzte all seine Hoffnung auf Jesus und die Hand seines Gottes hat ihn bewahrt!

 

Ja, momentan befinden wir uns nicht in einem natürlichen Krieg.

Aber in ebenfalls schwierigen Zeiten, in denen man seine Hoffnung nicht auf Irdischen, sondern eben auf geistigen Schutz setzen sollte.

Auf unseren Herrn und Retter, der Schöpfer dieser Welt, der alles in seinen Händen hält!

 

"Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt,

und im Schatten des Allmächtigen bleibt,

der spricht zu dem Herrn: 

Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe!

 

Denn ER errettet mich vom Strick des Jägers,

und von der verderblichen Pest!

Er wird mich mit seinen Fittichen decken,

und Zuflucht werde ich haben unter seinen Flügeln!

 

Seine Wahrheit ist mir Schirm und Schild.

Dass ich nicht erschrecken muss vor den Pfeilen die des Tages fliegen,

oder vor der Pest die im Finsteren schleicht,

oder vor der Seuche die am Mittag Verderben bringt. 

 

Denn wenn auch tausend fallen zu meiner Seite,

und zehntausend zu meiner Rechten,

so wird es doch mich nicht treffen.

Ja, ich werde es mit eigenen Augen sehen

und schauen wie den Gottlosen vergolten wird!

 

Denn der Herr ist meine Zuversicht und der Höchste ist meine Zuflucht!

Es wird mir kein Übel begegnen und keine Plage wird sich meinem Hause nahen.

 

Denn er hat seinen Engeln befohlen, 

dass sie mich beschützen und behüten auf allen meinen Wegen,

dass sie mich auf den Händen tragen,

und ich meinen Fuß nicht an einen Stein stoße!

 

Über Löwen und Ottern werde ich gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten.

 

"Er liebt mich, darum will ich ihn erretten.

Er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.

Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören.

Ich bin bei ihm, in der Not.

Ich will ihn heraus reißen und zu Ehren bringen.

Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil!"